Baufinanzierung Österreich

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Baufinanzierung in Österreich

Die Vollfinanzierung Es ist noch nicht lange her, da war an eine Baufinanzierung, ohne eigenes Kapital nicht zu denken. Die Banken finanzierten maximal 80 % der erforderlichen Bausumme. Mittlerweile hat sich das verändert und immer mehr Banken vergeben, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen stimmen, auch eine Vollfinanzierung. Diese Angebote erleichtern das Finanzieren und richten sich in erster Linie an junge Familien in sehr guten Einkommensverhältnissen. Bevor eine Vollfinanzierung genehmigt wird, werden die persönlichen Verhältnisse der Antragsteller genau durchleuchtet.

Mit einer Vollfinanzierung können Sie ohne den Umweg des Ansparens von Eigenkapital schneller in die eigenen vier Wände kommen und ihre Kaufentscheidung treffen. Dennoch sollte auch diese keinesfalls überstürzt werden. Für eine Vollfinanzierung gelten elementare Grundregeln. Dazu gehören:

Sicheres Einkommen
Eine notwendige Grundbedingung. Dabei reicht es nicht, anzunehmen in den nächsten Jahren gut und besser zu verdienen. Ideale Voraussetzungen für die Vollfinanzierung bringen Akademiker mit, die Beamte sind und ihr Einkommen langfristig sicher berechnen können.

Feststehender Lebensmittelpunkt
Menschen, die sich noch mit der Absicht tragen, sich im Zusammenhang mit der beruflichen Karriere auch räumlich zu verändern, sollten von einer Vollfinanzierung Abstand nehmen, auch wenn die Einkommensverhältnisse dafür sprechen. Bei einem Wiederverkauf der vollfinanzierten Immobilie sind Verluste und übrigbleibende Schulden garantiert.

Schnelle Schuldentilgung
Bei Vollfinanzierungen sind höhere Zinsen fällig, ungeachtet dessen sollten Bauherren, die vollfinanzieren, mindestens eine Tilgungsrate von zwei Prozent vereinbaren. Werden sogar mehr als 100 Prozent finanziert, sind dementsprechend drei Prozent anzuraten. Vollfinanzierungsverträge sollten mit umfassenden Rechten zur Sondertilgung ausgestattet werden und alles zusätzliche Kapital sollte zur Tilgung genutzt werden. Die Ratenhöhe, die mit der finanzierende Bank vereinbart wird, sollte in jedem Fall nicht höher als 40 Prozent des Familieneinkommens betragen. Das heißt, bei einem Familieneinkommen von EUR 5.000,- sollte die Maximalbelastung bei EUR 2.000,- liegen.

Lange Zinsfestschreibungen
Wer eine Tilgungsrate von zwei Prozent vereinbart, hat nach Ablauf einer zehnjährigen Zinsbindung immer noch 75 % der Darlehenssumme offen. Das bedeutet, wenn der Zins am Kapitalmarkt nach Ablauf der Zinsbindung höher ist, steigt die Rate in der zweiten Finanzierungsrunde deutlich an oder die Zeit für den Schuldenabbau verlängert sich um mehrere Jahre. Bei Vollfinanzierungen ist es sinnvoll, den Zinssatz von vornherein über 20 Jahre festzuschreiben, das bringt höhere Planungssicherheit. Wenn die ersten zehn Jahre der Vollfinanzierung gelaufen sind, kann der Darlehensnehmer das Darlehen mit einer Frist von sechs Monaten kündigen, sollte er eine günstigere Finanzierung gefunden haben.

Stimmen die Rahmenbedingungen nicht, sollten Bauwillige über eine Vollfinanzierung erst gar nicht weiter nachdenken und stattdessen damit beginnen, das notwendige Eigenkapital anzusparen.

Verwirklichen Sie Ihren Wohntraum!

 
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